GR DIGITAL IV

[Fotografische Ausdruckskraft] Fördert das kreative Fotografieren.

Vielfältige Aufnahme- und Effektfunktionen wecken den Wunsch, etwas Neues auszuprobieren.

1/30sec, F2.8, ISO200, EV-1, WB:AUTO,With use of GW-2, no trimming

1/30sec, F2.8, ISO200, EV-1, WB:AUTO,
With use of GW-2, no trimming

Weiterentwickelte Funktionen vermeiden über- und unterbelichtete Bereiche.

Die Bildverarbeitungs-Technologie von Ricoh mit der Pixel-Interpolation wirkt gegen das Ausbleichen heller Motivbereiche. Die Ausgabedaten aller Bildpunkte werden verglichen, und ein Algorithmus errechnet realistische Werte für übersättigte Pixel. Das vergrößert den Dynamikbereich bis zu einer Blendenstufe (+1 EV). Neu hinzugekommen ist die Funktion zur Optimierung des Dynamikbereichs. Sie sorgt für feine, gleichmäßige Tonwertstufen von den ganz hellen bis zu den ganz dunklen Motivteilen.

Aufnahme-Menü [Dynamikbereichs-Korrektur] (Optimierung des Dynamikbereichs)

Dieses neue Feature der GR Digital IV reduziert ausgefressene Spitzlichter und zugelaufene Schatten durch die automatische Korrektur der Kontrastkurve separat in einzelnen Bildbereichen. Weil diese Funktion mit einer einzigen Aufnahme auskommt, kann sie problemlos für Objekte in Bewegung (z.B. Tierfotos) und Freihandaufnahmen angewendet werden. Die Wirkung lässt sich zwischen schwach, mittel und stark wählen.

Motivprogramm [Dynamikbereich] (Dynamikbereich-Erweiterung mittels Doppelbelichtung)

Die Kamera nimmt in schneller Folge zwei unterschiedlich belichtete Fotos auf und erzeugt durch Verschmelzen der jeweils am besten belichteten Bereiche eine optimale Aufnahme. Die Wiedergabe sowohl der hellen als auch der dunklen Motivteile kommt der menschlichen Wahrnehmung recht nahe – sogar bei Gegenlichtmotiven, die beträchtliche Kontraste aufweisen. Die Wirkung lässt sich zwischen schwach, mittel und stark wählen.

  • * Wegen der Doppelbelichtung bitte ein Stativ benutzen. Objekte in Bewegung werden nicht klar abgebildet.
  • * Die Ergebnisse hängen von den jeweiligen Aufnahmebedingungen ab.

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Erweiterte Reihenautomatiken.

Zu den herkömmlichen Belichtungs- und Weißabgleichreihen kommen automatische Reihen für Kontrast und Dynamikbereich-Optimierung neu hinzu. Zudem können Reihen mit verschiedenen Bildeinstellungen aufgenommen werden. Zwei der drei Bilder entstehen mit Bildeinstellungen Ihrer Wahl. Dank der bequemen automatischen Reihen entfällt das umständliche manuelle Wählen der einzelnen Einstellungen, und Sie können sich ganz auf das Motiv konzentrieren.

Ein neues Motivprogramm zur Aufnahme von Sternenschweifen mit einer Landschaft im Hintergrund.

Zusätzlich zum Dynamikbereich, der Verzerrungskorrektur und der Filmfunktion wurde der Kompositionsintervallmodus zu der Liste der Motivprogramme hinzugefügt.

6sec, F2.8, ISO100, EV±0, WB:MANUAL, 262shots, no trimming

6sec, F2.8, ISO100, EV±0, WB:MANUAL, 262shots, no trimming

Intervall-Mehrfachbelichtung

Nimmt eine Bildserie des Nachthimmels in festen Zeitabständen auf. Die Kamera wählt aus diesen Aufnahmen nur die hellen Bildpunkte und vereinigt sie zu einem Bild. Dadurch lassen sich einmalige Landschaftsbilder mit den Lichtspuren der Sterne oder des Monds erzeugen. Die Fotos der Serie können vor dem Verschmelzen auch einzeln abgespeichert werden.

Bildeinstellungen durch zwei neue Funktionen erweitert.

1/800sec, F8, ISO100, EV-0.3, WB:AUTO, High Contrast B&W, no trimming

1/800sec, F8, ISO100, EV-0.3
WB:AUTO, High Contrast B&W, no trimming

1/20sec, F6.3, ISO200, EV-0.3, WB:AUTO, Bleach Bypass, no trimming

1/20sec, F6.3, ISO200, EV-0.3
WB:AUTO, Bleach Bypass, no trimming

Bei den Bildeinstellungen* wurden zwei neue Effektfunktionen hinzugefügt. Erstens die Einstellung Diafilm, die an diesen früher weit verbreiteten Filmtyp erinnert. Zweitens der Bleach-Bypass-Effekt für Bilder mit verringerter Farbsättigung bei gleichzeitiger Kontrasterhöhung. Die bereits bekannte Einstellung Hochkontrast-Schwarzweiß verleiht den Aufnahmen die Wirkung ausdrucksvoller monochromer Vergrößerungen, wohingegen bei Cross-Entwicklung eigentümliche Farben entstehen. Diese Bildeinstellungen können ungeachtet der gewählten Belichtungsfunktion benutzt werden und beflügeln Ihre Experimentierfreude.

  • * Lebhaft, Standard, Schwarz-Weiß, Schwarzweiß mit Tonung, freie Einstellung 1+2, Hochkontrast-Schwarzweißfotos, Cross-Entwicklung, Diafilm, Bleach-Bypass-Effekt

Mehrfachbelichtungen mit Leichtigkeit erstellen.

1/5sec, F4, ISO100, EV-1.0, WB:AUTO, Multiple Exposure, no trimming

1/5sec, F4, ISO100, EV-1.0, WB:AUTO, Multiple Exposure, no trimming

Mit dieser neu eingeführten Funktion lassen sich bis zu fünf Aufnahmen zu einem Bild verschmelzen. Werden Sie kreativ, indem Sie verschiedene Szenen und Objekte geschickt kombinieren. Dabei sind mehrere Optionen hilfreich: Die Kamera kann die Belichtung passend zur Anzahl der Bilder automatisch anpassen, jede Aufnahme zusätzlich einzeln abspeichern oder jedes Zwischenergebnis abspeichern. Auch lässt sich ein Bild direkt nach der Aufnahme verwerfen und wiederholen, um das gewünschte Resultat zu erhalten.

Bei den Belichtungsfunktionen sind sogar die Langzeitauslösungen B und T verfügbar.

Für die Belichtungssteuerung stehen folgende Funktionen zur Wahl: Vollautomatik (Auto), Programmautomatik mit Shift (P), Zeitautomatik mit Blendenvorwahl (A), Blendenautomatik mit Zeitvorwahl (S) und manuelle Belichtung (M). Die kürzestmögliche Belichtungszeit beträgt 1/2000 s. In M-Funktion stellt die GR Digital IV nun auch die Langzeitbelichtungsfunktionen* B und T bereit für noch mehr Freiheiten bei den Belichtungseinstellungen. Mit B belichtet die Kamera so lange, wie der Auslöser gedrückt gehalten wird. Bei T beginnt und endet die Belichtung jeweils durch einen Auslöserdruck.

  • * Bedienung auch mit Auslösekabel CA-2 möglich (optional).
  • * Die maximale Belichtungszeit beträgt 180 s.

Leistungsfähige Makrofunktion minimiert die Bildfeldwölbung.

Der kürzeste Aufnahmeabstand beträgt etwa 1 cm. Ein nur etwa 26x19 mm großes Objektfeld kann bildfüllend aufgenommen werden. Mit Makrofunktion werden Linsengruppen, die nicht an der normalen Fokussierung beteilig sind, axial verschoben. Die Bildfeldwölbung, zu der Nahaufnahmen mit Retrofokus-Weitwinkelobjektiven tendieren, wird dadurch korrigiert. Im Makromodus konnte aufgrund einer Verbesserung des Algorithmus die Autofokusgeschwindigkeit um mehr als die Hälfte verkürzt werden, verglichen mit der GR Digital III. Damit macht das Scharfstellen noch mehr Spaß.

Bestimmen Sie das endgültige Aussehen Ihrer Fotos. Bildeinstellungen anpassen, Helligkeit/Kontrast korrigieren.

Der Bereich, in dem sich Kontrast, Schärfe usw. für jede Bildeinstellung verstellen lassen, wurde auf neun Stufen erweitert. Damit haben Sie noch mehr Einfluss auf das Resultat. Ferner lassen sich Helligkeit und Kontrast einer Aufnahme nachträglich in der Kamera im Wiedergabemodus korrigieren. Mit der Automatik überlässt man der Kamera die Bildoptimierung. Bei der manuellen Korrektur kann man anhand einer Histogrammanzeige die Helligkeit und den Kontrast völlig frei verändern.

Für die anspruchsvolle Blitzfotografie: Ein kleines aber hochentwickeltes eingebautes Blitzgerät.

Das eingebaute Blitzgerät wird bei Bedarf manuell hochgeklappt. Der Arbeitsbereich liegt etwa zwischen 20 cm und 3 m (bei ISO-Automatik). Sämtliche Blitzfunktionen von der Automatik über die Langzeit-Synchronisation bis zur manuellen Leistungswahl stehen zur Verfügung. Die Blitzbelichtung lässt sich für die Feinabstimmung im Bereich ±2,0 EV korrigieren, außerdem kann die Leistungsabgabe in zwölf Stufen zwischen "Voll" und "1/64" gewählt werden. Den Zeitpunkt der Blitzzündung kann man auf den Belichtungsbeginn legen [1. Vorhang] oder aber auf das Belichtungsende [2. Vorhang], damit die Lichtspuren bewegter Objekte natürlicher mit der geblitzten Abbildung harmonieren.

Für die anspruchsvolle Blitzfotografie: Ein kleines aber hochentwickeltes eingebautes Blitzgerät.

Vier Aufnahmeformate können passend zum Motiv gewählt werden.

1/500sec, F4, ISO100, EV-0.7, WB:AUTO, no trimming

1/500sec, F4, ISO100, EV-0.7, WB:AUTO, no trimming

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Seitenverhältnissen 4:3, 3:2 und 1:1 kommt jetzt der 16:9-Modus. Dieser eignet sich besonders für Fotos, bei denen die Weite zur Geltung kommen soll. Außerdem passt das 16:9-Format am besten zur genussvollen Bildpräsentation auf Breitbild-Monitoren von HD-Fernsehgeräten und Computern.

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